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Veef und Andres vor dem 2. Weltkrieg

 

 

 

 

 

Ein "altes" junges Spättlehansele

 

 

 

 

 Ein Fanfarenzügler des Jahres 1958  

 

 

 

 

 

 

Bereits seit dem Mittelalter gibt es eine Fasnacht in Offenburg. Urkundlich erwähnt sind die große Herrenfasnacht anno 1483 und eine Bürgerfasnacht im Jahre 1726.


1844 wurde die Gruppierung „Narrenstaat am Kinzigangel“ gegründet. Sie ist der "närrische Ahne" unserer heutigen Narrenzunft.
1896 schlossen sich die Narrenfreunde in Offenburg im „Carnevalsverein“ zusammen. Sie kamen aus allen Schichten der Bevölkerung und wollten im Verein ihre Bemühungen zusammenfassen, um sich selbst und ihren Mitmenschen Fasnachtsfreude zu schenken.

Im Jahre 1924 war die Narrenzunft Gründungsmitglied der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte. Im Vorwort zur ersten Satzung der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte vom 26. November 1926 heißt es „...haben sich die badischen
und württembergischen althistorischen Narrenzünfte zusammengetan...“. Der 1896
gegründete „Carnevalsverein“ wurde in „Althistorische Narrenzunft“ umbenannt.


In dieser Zeit erschienen die ersten Spättle-Hansele auf den Straßen. Die Ranzengarde wurde wieder gegründet und die erste Fasentdaifi (Fasnachtstaufe) wurde gefeiert. 1935 fand das Große Narrentreffen in Offenburg statt.


Der II. Weltkrieg brachte für einige Jahre eine Unterbrechung im Offenburger Fasnachtsgeschehen. Ab den Fünfziger Jahren wurde mit großen Redouten, Bällen und Umzügen an die Zeiten vor dem Krieg angeknüpft. Auf dieser Basis hat sich die heutige Narrenzunft, zwischen Tradition und Fortschritt, konsequent weiterentwickelt.

Zeitstrahl:

1818 Vermutlich erste Gründung einer „Narrencommision“ als freie Verbindung Offenburger Bürger zur Durchführung von Fasnachtsveranstaltungen
1825 Erster urkundlicher Hinweis auf eine Straßenfasnacht in Offenburg
1826 Großer Maskenzug in Offenburg, organisiert von einem Verein „Narren- Commission“, der sich vermutlich auch Narrenstaat nannte
1844 Offizielles Gründungsjahr der Althistorischen Narrenzunft;
„Konstituierung“ des „Narrenstaat am Kinzigangel“ und damit Neubeginn der organisierten Fasnacht in Offenburg. Großer Umzug mit dem Thema „Die Geburt des Hanswurst“ unter Beteiligung der Donaueschinger und Villinger Narrengesellschaft als „Paten“
1848 Badische Revolution
ab 1861 Ballveranstaltungen mit Programm werden immer öfter als „Redoute“ bezeichnet. Ansonsten war das Fasnachtsgeschehen zumindest in der Öffentlichkeit weitestgehend eingeschlafen

1896 - 1898

Wiederbelebung zunächst als „Narrenrath zu Bohneburg“ , dann als Carnevalsverein. Erste offizielle Redoute
1919 Erste Sitzung des Narren-, Elferrates nach dem 1. Weltkrieg
1924 Mitbegründung der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte. Umbenennung der Vereins in Althistorische Narrenzunft
1935 Erstes Großes Narrentreffen der Vereinigung in Offenburg. „Wiederentdeckung“ des Offenburger Spättle-Hansele

1947
- 1952

Wiederaufbau der Zunft nach dem 2. Weltkrieg und erste Nachkriegsredouten
1964 Zweites Großes Narrentreffen der Vereinigung in Offenburg
1976 Konstituierung der Althistorischen Narrenzunft Offenburg als Verein. Bau des Narrenkellers unter dem Ritterhausmuseum als Heim der Zunft
1988 Drittes Großes Narrentreffen der Vereinigung in Offenburg, durchgeführt von der Althistorischen Narrenzunft und der Hexenzunft Offenburg
1994 150-Jahr-Feier der Althistorischen Narrenzunft unter Berufung auf die Urkunden und Dokumente aus dem Jahre 1844

 

 

 

 

 

 

Althistorische Narrenzunft Offenburg e. V.

Ritterstraße 10, 77652 Offenburg

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