Das „Spättle-Hansele" ist die zentrale Figur der Althistorischen Narrenzunft und wurde um 1957/58 eingeführt.
Es trägt eine fröhliche, lachende Holzmaske mit Kopfhaube, deren Gesichtsausdruck einer keimenden Bohne ähnelt. Beeinflusst hat diese Form der Name, den die Stadt Offenburg während der Fasnacht trägt: Bohneburg
Das „Häs“ (Kostüm) besteht aus etwa 1:500 schindelförmigen Filzstücken (Spättle) in sieben verschiedenen Farben, die in einem bunten Durcheinander auf eine Hose und Jacke aufgenäht werden. Ergänzt wird das „Häs“ durch weiße Handschuhe, ein rotes Halstuch mit feiinem weißen Muster, gestrickte Ringelsocken in den sieben Farben und Strohschuhe. Mit einer lauten Rätsche aus Holz (Lärminstrument) und Glöckchen am „Häs“ machen die „Spättle“ auf sich aufmerksam.
(Die Rätsche war in früheren Jahren ein gebräuchliches Utensil zum Verjagen von Vögeln in den Weinbergen).
Die „Spättle“ stellen die größte Gruppe innerhalb der Narrenzunft. Ob durch Schnaigen, Schabernack-Treiben oder als Anführer der berühmten Spättle-Polonaise. Sie garantieren immer Stimmung und gute Laune.

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