Eine Grazie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Name leitet sich nicht von dem Wort „Alter“ sondern von dem Erscheinen der "Alt Offenburgerin" - genannt Veef - ab, die zur Entstehungsgeschichte der "Alden" durch ihr Erscheinen ihren Teil beigetragen hat.

Das Bild der „Alt Offenburgerin“ entsprach einer Bürgersfrau aus der Biedermeierzeit. Mit ihrem losen Mundwerk zog sie außerdem über Land und Leute her. Das brachte ihr den Ruf einer bösen "Schnaige" ein. Während aber die Veef nur im Wochenblatt "D'r alt Offeburger" und bei den Redouten ihr Mundwerk wetzte, richteten sich immer mehr wesensgleiche Frauen auf diese Spielart der Fasnacht ein.
Sie gingen in gleicher oder ähnlicher Verkleidung und einer Gesichtsmaske aus Gaze-Stoff zum "Schnaigen". Dabei schlossen sie sich meist zu einer Clique zusammen und zogen durch die Lokale und auf Fasnachtsbälle, um mit ihrer spitzen Zunge bekannte Personen zum Narren zu halten.
Nachdem diese Offenburger Narrenfigur nach und nach zu entschwinden drohte, nahm sich die Althistorische Narrenzunft ab 1968 dieser Gestalt an, indem sie eine eigene, zunftzugehörige Gruppe - die "Alde" - bildete. Ihre Mitwirkenden sind ausschließlich Frauen. Wie damals, entspricht das Kostüm der Kleidung einer Bürgersfrau aus der Biedermeierzeit. Das Gesicht wird durch eine Maske aus Gaze-Stoff verhüllt.
Viele von ihnen sind schon lange Jahre aktiv in der Zunft tätig und sind als „fleißige Bienen“, die sich für keine Arbeit zu schade sind, eine unentbehrliche "Einrichtung geworden, auch außerhalb der Fasnachtszeit.

Eine Alde bei der FasentbeerdigungZwei elegante DamenDie Eleganz in Person

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